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Der heilige Monat Ramadan
Der Monat Ramadan ist der heiligste Monat im islamischen Kalender, eine Zeit der Besinnung, des Gebets und des spirituellen Neustarts. Er ist der neunte Monat des Mondkalenders und wird von Muslimen weltweit durch Fasten von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung begangen. Während dieses heiligen Monats verzichten Muslime tagsüber auf Essen, Trinken und eheliche Beziehungen. Doch Fasten bedeutet nicht nur körperliche Enthaltsamkeit; es ist ein spiritueller Akt, der den Glauben und die Selbstdisziplin stärkt.
Was ist der Zweck vom Fasten im Islam?
Der Hauptgrund, warum Muslime im Monat Ramadan fasten, ist der Gehorsam gegenüber Allahs Gebot. Das Fasten (bekannt als „Sawm“) ist eine der fünf Säulen des Islam und sdamit eine grundlegende Form der Anbetung. Im Quran heißt es:
„O ihr Gläubigen, euch ist das Fasten vorgeschrieben, wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr Taqwa (Gottesbewusstsein) erlangt.“ (Quran 2:183)
Dieser Vers zeigt, dass das Fasten ein göttliches Gebot ist und es die Taqwa – das Bewusstsein für Gott in allen Lebensbereichen – fördern soll. Es lehrt die Gläubigen Selbstbeherrschung, Geduld und Dankbarkeit und erinnert sie an ihre Abhängigkeit von Allah.
Welche Vorteile hat das Fasten?
Viele fragen sich, warum Allah uns zum Fasten aufgefordert hat. Der Grund dafür ist, dass das Fasten im Monat Ramadan die Seele reinigt und die Beziehung zu Allah erneuert. Indem sie auf alltägliche Annehmlichkeiten verzichten, erfahren Muslime Demut und entwickeln Mitgefühl für diejenigen, die regelmäßig Hunger leiden. Es ist eine Zeit für vermehrtes Gebet, Koranrezitation und Wohltaten. Im Folgenden sind einige der Vorteile des Fastens aufgeführt:
1) Es reinigt das Herz von Arroganz und Gier und lässt spirituelles Licht einströmen. Durch Selbstdisziplin stärken Gläubige ihre Willenskraft und ihre Fähigkeit zu Mitgefühl und Vergebung.
2) Ein weiterer Grund für das Fasten von Muslimen ist die Förderung von Mitgefühl und Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Wenn alle – ob reich oder arm – gemeinsam Hunger leiden, werden soziale Barrieren abgebaut und Mitgefühl gestärkt. Muslime werden ermutigt, im Monat Ramadan großzügig zu geben, insbesondere an Bedürftige, durch die Zakat (Pflichtabgabe) und die Sadaqa (freiwillige Spende).
3) Das gemeinsame Essen beim Iftar (dem Fastenbrechen) schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Freude. Gläubige versammeln sich in Moscheen, Privathäusern und an öffentlichen Plätzen und stärken so den Glauben und die Geschwisterlichkeit.
4) Der Monat Ramadan ist auch eine Zeit der persönlichen Weiterentwicklung und Selbstreflexion. Muslime nutzen diese Zeit, um schlechte Gewohnheiten abzulegen, sich zu beherrschen und ihren Charakter zu verbessern. Das Fasten schult Geist und Körper, Versuchungen zu widerstehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – spirituelle und moralische Exzellenz.
5) Muslime fasten im Ramadan nicht nur, um eine religiöse Pflicht zu erfüllen, sondern auch, um Allah näherzukommen, ihren Glauben zu stärken und ihr Herz zu reinigen. Es ist ein Monat der Barmherzigkeit, der Vergebung und des Segens – eine spiritueller Neustart, der Gläubige dazu inspiriert, das ganze Jahr über mit Dankbarkeit und Mitgefühl zu leben.
Was ist das wahre Ziel vom Fasten im Monat Ramadan?
Über den Verzicht auf Speisen und Getränke hinaus ist das Fasten im Monat Ramadan eine spirituelle Reise – eine Reise, die das Herz läutert, die Disziplin stärkt und Mitgefühl für Bedürftige weckt. Sie erinnert uns daran, dass unser Lebensunterhalt allein von Allah (swt.) kommt und dass wahre Erfüllung nicht im Konsum liegt, sondern im Geben, Dienen und Gedenken an Ihn.